FILMNETZWERK
Code of Ethics

Haltung

Eine Branchenplattform verteilt Aufträge. Diese Regeln legen offen, nach welchen Kriterien sie das tut.

Jede:r bekommt ein Profil

Sichtbarkeit ist die Grundleistung, nicht das Premium-Feature. Wer am Standort arbeitet, steht im Verzeichnis — unabhängig von Budget, Berufsjahren oder Bekanntheit.

Gegen „es werden immer die gleichen genommen“

Die Standardsortierung sind Exposure Credits aus abgeschlossener Arbeit, nicht Zahlungsbereitschaft. Premium kauft Funktionen, keine besseren Ränge.

Credits verfallen

Exposure Credits verlieren über drei Jahre an Gewicht. Sonst zementiert das System nach fünf Jahren genau die Hierarchie, die es aufbrechen soll.

Keine Preise im Schaufenster

Gagen und Tagessätze erscheinen nicht öffentlich. Eine Plattform, die Preise vergleichbar macht, drückt sie — das ist bei einer so kleinen Branche keine Nebenwirkung, sondern das Ergebnis.

Qualität wird belegt, nicht behauptet

Referenzen sind an Projekte gebunden und werden von der Produktion bestätigt. Kein Fünf-Sterne-System, in dem eine schlechte Bewertung eine Existenz kostet.

Daten gehören den Mitgliedern

Profildaten werden nicht verkauft. Auswertungen für Land und Förderstellen sind aggregiert und anonymisiert.

Nachwuchs hat einen Platz

Praktika und Assistenzen sind eine eigene Kategorie, nicht ein Restposten. Wer anfängt, soll gefunden werden können, bevor er Credits hat.

Film zuerst, Musik gleichberechtigt

Das Netzwerk ist aus der Film- und Musikszene gewachsen. Musikschaffende sind keine Randkategorie, sondern eine eigene Achse im Verzeichnis.